Who we are

action vs. injustice @ work (German: aktion ./. arbeitsunrecht e.V. ) is an organisation of blue-collar and white-collar workers and committed citizens. We collect information and practical experience on union busting in Germany.

Wer sind wir?

Die aktion ./. arbeitsunrecht e.V. ist ein Zusammenschluss von Arbeitern, Angestellten und engagierten Bürgern.

In unserem Verein vernetzen sich Beschäftige, Betriebsratsmitglieder und Gewerkschafter, Journalisten, Sozialforscher und Psychologen, Rechtsanwälte und Menschenrechts-Aktivisten.

  • Wir sind als gemeinnützig anerkannt.
  • Wir sind unabhängig von staatlichen Geldern und finanzieren uns durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Damit wir auf Dauer selbstständig und unbequem auftreten können, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Was machen wir?

Analyse, Aufklärung, Gegenwehr

Die aktion ./. arbeitsunrecht sammelt Wissen und praktische Erfahrungen über aggressive Arbeitgeber und ihre professionellen Helfer, deren Strategien und Netzwerke.

Wir bauen eine Organisation auf, die kontinuierliche Aufklärungsarbeit und Kampagnenführung gegen aggressive Akteure und deren Methoden gewährleisten kann.

Die aktion ./. arbeitsunrecht betreibt zu diesem Zweck den Blog >> http://arbeitsunrecht.de

Union Busting verstehen

In Deutschland sind Netzwerke aus Anwälten, Unternehmensberatern, Personalmanagern und Detektiven aktiv.
Ihr Ziel ist es, unabhängige Organisierung von Arbeitern und Angestellten zu verhindern. Sie wenden sich gegen Einzelne, wie gegen ganze Belegschaften.

Was ist das?

Union Busting ist kurz gesagt, die professionelle und systematische Bekämpfung von Betriebsräten und gewerkschaftlicher Organisierung.

Arbeitsrechte sind Menschenrechte

Wir sind im Recht!

So wie Worte nur Schall und Rauch sein können, können Menschenrechte und internationale Abkommen schnell zu staubigem Papier verkommen, das in Archiven vergilbt.

Wer weiß das schon: Der UNO-Sozialpakt ist auch in Deutschland unmittelbar geltendes Recht und zwar seit 1973. Er enthält: das Recht auf Arbeit, auf gewerkschaftliche Organisierung, auf angemessene Entlohnung, auf gleiche Bezahlung von Mann und Frau, auf Wohnung, auf Gesundheitsversorgung, auf Schutz vor Armut.

Aber Rechte sind nichts wert, solange niemand sie verteidigt, einfordert und geltend macht.

Mobbing + Bossing

Allein fällst du durch den Rost!

Der Druck am Arbeitsplatz wird zunehmend auf dem schwächsten Glied in der Kette abgeladen: auf dem Einzelnen und der Einzelnen.

  • Selbstbewusste Beschäftigte werden systematisch aus Betrieben gedrängt.
  • Langjährige Mitarbeiter sollen durch Niedriglöhner ersetzt werden.
  • Kündigungsgründe werden nicht selten konstruiert, präventive Abmahnungen gezielt gesammelt.

Manche Personalmanager und ihre Berater schrecken auch vor gezielten Falschangaben nicht zurück.

Meinungsfreiheit in der Arbeitswelt?

Unser Solidaritäts-Fonds »Meinungsfreiheit in der Arbeitswelt« unterstützt Arbeitnehmer und Publizisten, die wegen kritischer Äußerungen unter juristischen Beschuss geraten sind.

Ein beliebtes Mittel um unliebsame Angestellte und Betriebsratsmitglieder los zu werden, sind Kündigungen wegen Meinungsäußerungen am Arbeitsplatz oder gegenüber der Presse. Oft werden daraus Beledigungen, Bedrohungen, der Verrat von Geschäftsgeheimnissen und Ähnliches gestrickt.

Ebenso häufig versuchen Medienanwälte kritische Presseberichte von Journalisten zu unterbinden oder zu kastrieren, indem sie auf Unterlassung der Schadensersatz klagen.

Jetzt schlägt's 13! Aktionstag Schwarzer Freitag

Widerstand gegen Fertigmacher und Union Busting

An einem Freitag, den 13. sollte man nicht zu schnell arbeiten und auch keine wichtigen Geschäfte abwickeln. Vielleicht bleibt man sogar besser im Bett.

Die aktion./.arbeitsunrecht hat sich vorgenommen, den augenzwinkernden Aberglauben in der deutschen Arbeitswelt rund um Freitag, den 13. zu nutzen. Wir wollen den Schwarzen Freitag als Widerstandstag der arbeitenden Bevölkerung etablieren.

Der nächste Schwarze Freitag folgt am 13. Januar 2017.